Häufige Fragen
Raise Project ist eine Schweizer Agentur für Face-to-Face-Fundraising. Wir rekrutieren, schulen und begleiten Dialoger-Teams im Auftrag von Partner-NGOs, in der Romandie und in der Deutschschweiz. Hier die Antworten auf die Fragen, die uns am häufigsten gestellt werden.
Für NGOs und Vereine
Worin unterscheiden Sie sich von anderen Agenturen für Dialogmarketing?
Unsere Dialoger*innen sind unbefristet angestellt und erhalten einen Fixlohn, ergänzt durch Leistungsprämien. Bevor sie Ihre NGO vertreten, setzen sie sich mit ihrem Zweck auseinander und werden drei Tage lang vor Ort geschult. Ein Nein wird respektiert: So steht es in unserer schriftlichen Charta. Kontrollanrufe bei Spendenden und Testpersonen auf der Strasse prüfen die Arbeitsethik, die Qualität des Gesprächs und das Auftreten.
Wie wählen Sie die Organisationen aus, mit denen Sie zusammenarbeiten?
Wir arbeiten ausschliesslich mit NGOs zusammen, die unsere Werte teilen: Engagement, Transparenz, soziale Wirkung. Jede Partnerschaft basiert auf Vertrauen, ethischer Übereinstimmung und dem gemeinsamen Willen, die Öffentlichkeit nachhaltig zu sensibilisieren.
Warum Raise Project als NGO-Partner wählen?
Weil wir genauso viel Sorgfalt in die Vertretung Ihrer Sache stecken wie in die Betreuung unserer Teams. Unser personalisierter Ansatz, unsere ethischen Ansprüche und unsere Fähigkeit, massgeschneiderte Kampagnen zu entwickeln, machen Raise Project zu einem zuverlässigen, menschlichen und engagierten Partner.
Wo finden die Face-to-Face-Kampagnen statt?
Die Kampagnen finden in der Westschweiz und in der Deutschschweiz statt, an stark frequentierten Orten: Fussgängerzonen, Innenstädte, Festivals, Märkte... Manchmal auch von Tür zu Tür, je nach NGO und Jahreszeit.
Können Sie gleichzeitig Kampagnen in der Westschweiz und in der Deutschschweiz durchführen?
Ja. Wir führen regelmässig gleichzeitig Kampagnen in der Westschweiz und in der Deutschschweiz durch. Wir können 4 oder mehr Kampagnen parallel durchführen, mit bis zu rund 40 Dialoger*innen vor Ort.
Welches Reporting erhält die NGO?
Ihre NGO erhält jede Woche ein Reporting zur Kampagne in Form einer Tabelle (Excel oder gleichwertig).
Was geschieht mit den Anmeldungen der Spendenden?
Unsere Dialoger*innen erfassen die Anmeldungen auf dem Tablet. Sie gehen an Ihre NGO, die dafür verantwortlich ist und sie aufbewahrt. Seit 2020 leisten rund 85 Prozent der angemeldeten Personen ihre erste Zahlung.
Wie gewinnt eine NGO in der Schweiz Dauerspender mit Face-to-Face-Fundraising?
Unsere Dialoger*innen werden drei Tage lang vor Ort geschult und sprechen die Menschen auf der Strasse, an Veranstaltungen und Festivals sowie in Einkaufszentren und Bahnhöfen an, wo der Zugang von Fall zu Fall ausgehandelt wird. Sie stellen das Anliegen der NGO vor und schlagen eine regelmässige Unterstützung vor, die auf dem Tablet erfasst wird. Unsere Teams haben 2024 rund 14 000 neue Dauerspenderinnen und Dauerspender gewonnen und 2025 ebenfalls rund 14 000.
Wie läuft eine Face-to-Face-Fundraising-Kampagne für eine NGO in der Schweiz ab?
Die Dialoger*innen setzen sich schon bei der Bewerbung mit dem Zweck Ihrer NGO auseinander. Wir holen die Bewilligungen bei den Gemeinden ein. Die ersten drei Kampagnentage finden vor Ort statt, begleitet von einer Teamleitung mit mehrjähriger Erfahrung. Die Anmeldungen werden auf dem Tablet erfasst, und Kontrollanrufe sowie Testpersonen auf der Strasse prüfen die Qualität. Ihre NGO erhält jede Woche ein Reporting als Tabelle.
Was ist Strassenfundraising?
Strassenfundraising, auch Face-to-Face-Fundraising oder Direktdialog genannt, heisst: auf die Menschen zugehen, das Anliegen einer NGO oder eines Hilfswerks vorstellen und eine regelmässige Unterstützung vorschlagen – als Gönnerin, Gönner oder Dauerspender. Die Personen, die diese Gespräche führen, heissen Dialoger*innen. Bei Raise Project sind sie auf der Strasse, an Standaktionen, Veranstaltungen und Festivals, in Einkaufszentren und Bahnhöfen im Einsatz, manchmal auch von Tür zu Tür. Die Anmeldungen werden auf dem Tablet erfasst und an die NGO übermittelt.
Wie stellen Sie die Qualität im Face-to-Face-Fundraising sicher?
Vor Ort kommt auf rund 5 bis 6 Dialoger*innen eine Teamleitung. Jeden Tag gibt es ein Debriefing, jede Woche ein Coaching. Zusätzlich prüfen Kontrollanrufe bei Spendenden und Testpersonen auf der Strasse die Arbeitsethik, die Qualität des Gesprächs, das Auftreten und die Vermittlung der Werte Ihrer NGO.
Für Bewerbende als Dialoger*in
Worin besteht genau die Arbeit als Dialoger*in?
Es ist ein Beruf im Feld, im direkten Kontakt mit der Öffentlichkeit, um eine NGO zu vertreten und die Bürger für ihre Sache zu sensibilisieren. Das Ziel ist es, den Dialog zu eröffnen, zu informieren und konkrete Unterstützung in Form von regelmässigen Spenden anzubieten.
Braucht man Erfahrung, um sich zu bewerben?
Nein, keinerlei Erfahrung ist erforderlich. Was wir suchen, sind motivierte Personen, die sich im menschlichen Austausch wohlfühlen, bereit sind zu lernen und sich für eine Sache einzusetzen. Eine vollständige Ausbildung wird von Anfang an gewährleistet.
Welche Vorteile bietet die Arbeit bei Raise Project?
Neben einer fairen und motivierenden Vergütung profitierst du von einem angenehmen Arbeitsumfeld, manchmal von einer Dienstwohnung (je nach Verfügbarkeit, ohne Garantie) und einer täglichen Betreuung durch ein wohlwollendes Team. Du gewinnst auch wertvolle zwischenmenschliche Kompetenzen.
Dialoger*in, Face-to-Face-Fundraiser*in: Was ist das für ein Job?
Es ist derselbe Beruf. In der Schweiz sagt man meist Dialoger*in. Man spricht auch von Face-to-Face-Fundraiser*in oder von Gönner- und Mitgliederwerbung. Bei Raise Project gehen Dialoger*innen für eine NGO auf Menschen zu und schlagen eine regelmässige Unterstützung vor. Die Stelle ist unbefristet, mit einem Pensum von 80 bis 100 %, und es braucht keine Vorerfahrung: Die Ausbildung beginnt im Feld.